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Solarthermische Kraftwerke
Teil 1: Der Solarturm
Bei der Solarthermie wird die Wärmeenergie der Sonne in Strom umgewandelt.
Im Unterschied zur Photovoltaik, die ihre Stärken in dezentralen Systemen im unteren Leistungsbereich einiger Kilowatt hat,
produzieren solarthermische Kraftwerke bereits heute Strom im Bereich von Hunderten von Megawatt !
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Theoretisch kann die Sonne die ganze Welt mit Energie versorgen. In den Sonnengürteln zwischen dem 20. und 40. Breitengrad auf der Nord- und Südhalbkugel entspricht die Einstrahlung auf ein bis zwei Quadratmetern dem Stromverbrauch einer vierköpfigen Familie.
Kein CO2, kein radioaktiver Abfall, kein Super-Gau - unaufwändige und vor allem risikolose Technik. Der alte Traum vom Solarstrom aus der Wüste, der Europas Energiehunger stillt, er ist keineswegs ausgeträumt. Denn inzwischen ist mit der Hochspannungs- Gleichstromübertragung auch ein Stromtransport über große Strecken denkbar, ohne dass die Hälfte der Energie unterwegs verloren geht.
Solarthermie könnte einen großen Beitrag für unsere Zukunft darstellen:
Sauberen Strom, Wasser, Wohlstand und Frieden.
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Solarthermische Kraftwerke
Teil 2: Das Parabolrinnenkraftwerk
Parabolrinnenkraftwerke funktionieren grundsätzlich wie konventionell betriebene Dampfkraftwerke. Der einzige Unterschied ist, dass die Dampfturbinen nicht durch die Verbrennung fossiler Energieträger angetrieben werden, sondern mithilfe der
Sonnenenergie. Hierbei wird die Wärmeenergie der Sonne zunächst verwendet, um ein synthetisches Wärmeträger-Öl auf 400 °C zu erhitzen. Dieses Öl erhitzt über Wärmetauscher Dampf, und dieser treibt dann die Kraftwerksturbinen an.
500 m Teststrang eines Parabolrinnekollektors auf der Plataforma Solar in Almería, der zur direkten Dampferzeugung im bestrahlten Absorberrohr dient
Photo by DLR
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